Literaturbrevier

Paulus: Briefe

Röerbrief

  Was nicht aus dem Glauben geschieht, das ist Sünde.
(14,23b)

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Galaterbrief

  Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus,
  der sich für unsere Sünden hingegeben hat, um uns aus der gegenwärtigen bösen Welt zu befreien, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters.
  Ihm sei Ehre in alle Ewigkeit. Amen.
(1,3-5)

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  Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn [...] es ein Engel [wäre, der es verkündigte].
(1,8)

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  Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird niemand gerecht.
[...]
  Ich aber bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden;
(2,16.19)

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  Ihr unvernünftigen Galater, wer hat euch verblendet? Ist euch Jesus Christus nicht deutlich als der Gekreuzigte vor Augen gestellt worden?
  Dies eine möchte ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes oder durch die Botschaft des Glaubens empfangen?
  Seid ihr so unvernünftig? Am Anfang habt ihr auf den Geist vertraut und jetzt erwartet ihr vom Fleisch die Vollendung.
  Habt ihr denn so Großes vergeblich erfahren? Sollte es wirklich vergeblich gewesen sein?
  Warum gibt euch denn Gott den Geist und bewirkt Wundertaten unter euch? Weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die Botschaft des Glaubens angenommen habt?
(3,1-5)

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  Einen Mittler gibt es [...] nicht, wo nur einer handelt; Gott aber ist »der Eine«.
(3,20)

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  Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
  Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt.
  Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid »einer« in Christus Jesus.
  Wenn ihr aber zu Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben kraft der Verheißung.
(3,27-29)

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  Gut wäre es, wenn ihr euch zu jeder Zeit in guter Absicht um mich bemühen würdet und nicht nur dann, wenn ich bei euch bin,
  bei euch, meinen Kindern, für die ich von neuem Geburtswehen erleide, bis Christus in euch Gestalt annimmt.
(4,18f)

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  In der Schrift wird gesagt, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin, den andern von der Freien.
  Der Sohn der Sklavin wurde auf natürliche Weise gezeugt, der Sohn der Freien aufgrund der Verheißung.
  Darin liegt ein tieferer Sinn: Diese Frauen bedeuten die beiden Testamente. Das eine Testament stammt vom Berg Sinai und bringt Sklaven zur Welt; das ist Hagar —
  denn Hagar ist Bezeichnung für den Berg Sinai in Arabien — und ihr entspricht gas gegenwärtige Jerusalem, das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt.
  Das himmlische Jerusalem aber ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Muttere.
[...]
  Ihr aber, Brüder, seid Kinder der Verheißung wie Isaak.
  Doch wie damals der Sohn, der auf natürliche Weise gezeugt war, den verfolgte, der kraft des Geistes gezeugt war, so geschieht es auch jetzt.
  In der Schrift aber heißt es: Verstoß die Sklavin und ihren Sohn! Denn nicht der Sohn der Sklavin soll Erbe sein, sondern der Sohn der Freien!
(4,22-26.28-30)

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  Hört, was ich, Paulus, euch sage: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen.
  Ich versichere noch einmal jedem, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten.
  Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.
  Wir aber erwarten die erhoffte Gerechtigkeit kraft des Geistes und aufgrund des Glaubens.
  Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist.
(5,2-6)

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  Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
(5,14)

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  Jeder prüfe sein eigenes Tun. Dann wird er sich nur im Blick auf sich selbst rühmen können, nicht aber im Vergleich mit anderen.
(6,4)

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  Wer im Evangelium unterrichtet wird, lasse seinen Lehrer an allem teilhaben, was er besitzt.
(6,6)

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Kolosserbrief

  Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn!
(3,17a)

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Der Brief an Philemon

  Denn vielleicht wurde er nur deshalb eine Weile von dir getrennt, damit du ihn für ewig zurückerhälst,
  nicht mehr als Sklaven, sondern als weit mehr: als geliebten Bruder.
(15-16a)

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